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Eine musikalische Reise durch die Zeit (2024)
Unsere erste CD enthält eine Rarität: die Sonate für Viola und Klavier in Es-Dur von Jan Křtitel Vaňhal (1739–1813), der als „tschechischer Mozart“ gilt. Neben Schuberts berühmter Arpeggione-Sonate umfasst dieses Album Mozarts Violinsonate in C-Dur, KV 296, sowie eine Auswahl kleiner Meisterwerke wie Saint-Saëns’ „Der Schwan“, Jo Knümanns „Rumänisch“, Vittorio Montis „Csárdás“ und Brahms’ Ungarischer Tanz Nr. 5.


Musikalische Impressionen (2026)
Unsere zweite CD enthält drei großartige Sonaten: Beethovens Violinsonate in G-Dur, Op. 30/3; Schuberts Violinsonate g-Moll D 408; und Gaetano Brunettis (1744–1798) Sonate für Bratsche und Klavier in D-Dur – eine Rarität. Darin sind auch Stücke von Grigoraș Dinicu (1889–1949), Max Bruch und John Williams enthalten, die thematisch eng miteinander verbunden sind: Dinicu war als Roma ein während der Nazizeit verfolgter Musiker und Komponist; Williams komponierte eine bewegende Filmmusik für den Film Schindlers Liste; und Bruch verwandelte eines der wichtigsten Gebete des jüdischen Glaubens in ein musikalisches Kunstwerk. Massenet und Verdi waren große Opernkomponisten. Instrumentalmusik entstand erst durch die Oper; Das Singen lernte er zunächst in der Opernschule. Dieses „Singen“ durch das Instrument – das keiner Worte bedarf, aber auch ohne sie mehr sagen kann, weil kein Text die Bedeutung vorgibt – findet sich in der „Méditation“ aus der Oper Thaïs und in „La Seduzione“, aber auch im langsamen Satz von Brunettis Sonate für Bratsche und Klavier – einer wehmütigen Arie – und im zweiten Satz von Schuberts Sonate für Violine und Klavier in g-Moll – einem Lied ohne Worte – sowie in der langsame Satz von Beethovens Sonate G-Dur, Op. 30/3. Die von den Instrumenten vermittelte kantable Qualität ist ein zweiter roter Faden, der alle Werke dieses Albums verbindet.
Aufgenommen im Konzertsaal der Europäischen Wochen Passau, Tonmeister: Albert Kölbl